Grauwassernutzung

 
Grauwassernutzung:

Die Grauwassernutzung ist das Wiederverwenden von Dusch- und Badewasser, sowie das Abwasser der Handwaschbecken. Diese innovative Technologie bietet neben der Regenwassernutzung eine weitere Möglichkeit, Trinkwasser im Haus zu ersetzen. Durch die technologische Weiterentwicklung werden durch die spezielle Aufbereitung hervorragende Wasserqualitäten erzielt, die den Einsatz des Grauwassers für die Toilettenspülung und zur Bewässerung möglich macht.

Zweifachnutzen des Wasserkreislaufs im Haus spart Abwassergebühren.

Filter-Membran Funktion Grauwasseranlage Grauwasser-Informationen
 
Hausanlagen
 
 

Erdvergrabene Komplettanlage für Grau- und Regenwassernutzung
Die Anlage wird in einem Speicher integriert, der im Erdreich vergraben wird. Hierdurch kann eine möglichst konstante Temperatur erzielt werden, was die zuverlässige Funktion der Aufbereitung gewährleistet. Der Erdspeicher muss ein Volumen von circa 2 m3 aufweisen, kann aber auch flexibel von der Größe auf den Bedarf angepasst werden.
In einem Erdspeicher, der in zwei Kammern eingeteilt ist, wird das Wasser aus Dusche und Handwaschbecken gesammelt. In der ersten Kammer findet die Aufbereitung und die Membranfiltration statt. Dann wir das Wasser in die zweite Kammer gepumpt. Von dort aus wird dann die Toilettenspülung versorgt. Sollte zu wenig Grauwasser im Klarwassersektor sein, wird Trinkwasser automatisch in diesen Speicher eingespeist.
Die Steuerung der Anlage ist direkt im Tankdom integriert. Über den Deckel der Anlage kann jederzeit auf die gesamte Technik zugegriffen werden.
Das Regenwasser, das auf der Dachfläche gesammelt wird, kann ebenfalls in den Klarwasser-Speicher eingeleitet werden.
Das Aufbereitungsvolumen beträgt ab 500 Liter/Tag und kann stufenweise ausgebaut werden.
Großanlagen
Die Nutzung des Grauwassers erfordert die Ableitung der Abwässer von Dusche, Badewanne und Handwaschbecken zur Grauwasseranlage hin.
Das Grauwasser aus Dusche und Handwaschbecken wird in einem Auffangbehälter gesammelt.
Im zweiten Schritt wird dieses Wasser durch eine spezielle Belüftung biologisch aubereitet.
Nach der biologischen Aufbereitung erfolgt die Filterung.
In einer Membranfiltration mit einer Porengröße 0,00005 mm, erfolgt die sichere und vollständige Rückhaltung von Schmutzpartikeln. Somit können Bakterien, welche eine Größe von 0,001 mm besitzen, nicht durch die Membran gelangen.
Durch ein spezielles Belüftungsverfahren weist die Filtermembran eine hohe Standzeit aus, woraus ein geringer Instandhaltungsaufwand resultiert.
Das bevorratete Klarwasser wird dann durch eine Druckerhöhung zu den erforderlichen Entnahmestellen befördert.
Sollte nicht hinreichend Klarwasser zur Verfügung stehen, wird vollautomatisch Trinkwasser in das System eingespeist.
Alle Prozesse werden zentral mikroelektronisch überwacht, wodurch die Prozesse optimiert werden können.
Die übrigen Abwässer können, wie gewohnt, in die Kanalisation eingeleitet werden.
Um Verwechslungen mit den Trinkwasserleitungen auszuschließen, müssen die Klarwasserleitungen mit Schildern „Kein Trinkwasser“ gekennzeichnet sein. 

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